Bimöhlen in Schleswig-Holstein: Hubschrauber der Bundespolizei abgestürzt –– zwei Tote

Symbolfoto: © Ingo Büsing | pixelio.de

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Am Donnerstagabend um kurz nach 20 Uhr ist in Bimöhlen in Schleswig-Holstein in der Nähe von Bad Bramstedt an der A7 ein Hubschrauber der Bundespolizei abgestürzt. Von den drei Insassen kamen zwei ums Leben. Sie starben noch an der Unglücksstelle. Ein drittes Besatzungsmitglied wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Hubschrauber vom Typ Eurocopter 135 stürzte in Bimöhlen auf einem Feld ab. Dabei wurde die Maschine komplett zerstört. Umliegende Gebäude oder Unbeteiligte kamen nicht zu Schaden. Kurz vor demAbsturz setzte der Pilot einen Funkspruch ab, der nicht mehr verstanden werden konnte.

Der abgestürzte Hubschrauber gehörte zur Fliegerstaffel der Bundespolizei in Fuhlendorf. Der Standort liegt lediglich fünf Kilometer von der Absturzstelle entfernt. Von Fuhlendorf aus starten und landen Hubschrauber der Bundespolizei zur Überwachung der Nord- und Ostsee. Nachts werden die Hubschrauber zu Bahnstreckenüberwachung, für Fahndungen und Absicherungen eingesetzt. Insgesamt sind in Fuhlendorf 21 Hubschrauber verschiedener Baureihen stationiert. Die Absturzursache ist noch unklar und wird durch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung ermittelt. Es ist der erste Absturz eines Eurocopters 135 in Deutschland. Im November 2013 stürzte ein Eurocopter 135 in Glasgow auf fas Dach eines Pubs. Damals starben die drei Besatzungsmitglieder und sieben Besucher des Pubs.