Mund-zu-Mund-Beatmung gescheitert: Mann will Schlauchboot wiederbeleben

Symbolfoto: © Clemens Scheumann  | pixelio.de

Symbolfoto: © Clemens Scheumann | pixelio.de

Die französische Polizei hat einen Betrunkenen entdeckt, der auf dem Gelände einer Werft hektisch mit Lebensrettungs-maßnahmen beschäftigt war. Der Betrunkene hatte in Frankreich vergeblich versucht ein Schlauchboot per Mund-zu-Mund-Beatmung und Herzmassage wiederzubeleben. Eine Polizeistreife wurde auf den Mann in Vannes in der Bretagne am Sonntagmorgen gegen 4 Uhr aufmerksam, der sich auf einem Werftgelände aufhielt. Der 22-Jährige habe zu dem Zeitpunkt am Boden gekniet und sei dabei gewesen, hektisch in das Ventil eines Schlauchboots zu pusten. Der 22-Jährige erklärte der Polizei, dass sich unter der Plane des Schlauchboots eine leblose Person befindet, die nicht ansprechbar sei, die er retten müsste. Die Überprüfungen der Polizei ergaben, dass sich keine weitere Person im Bereich des Schlauchboots aufhielt. Der Mann hatte außerdem einen Rettungswagen alarmiert. Während die Polizisten vor Ort waren führte der Mann die Herzdruckmassage zunächst noch fort. Die Polizisten gaben nach Durchsuchung des Schlauchbots schnell bei den Rettungskräften Entwarnung. Die Polizisten nahmen den betrunkenen 22-jährigen „Möchtegern-Lebensretter“ mit auf die Wache. Dort verbrachte er den Rest der Nacht in einer Ausnüchterungszelle. Was er genau getrunken hatte, blieb unklar.

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