Bundesanwaltschaft hat Ermittlungen gegen einen Verfassungsschützer eingeleitet

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

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Die Bundesanwaltschaft hat Ermittlungen gegen einen Mitarbeiter des Verfassungsschutzes eingeleitet. Ein Verfassungsschützer soll Recherchen der „Berliner Morgenpost“ zufolge eine ausländische Terrorgruppe unterstützt haben. Der Mitarbeiter soll vor mehreren Jahren einem Informanten 500 Euro zugesteckt haben. Bei dem Geld handelte es sich um das Etat des Verfassungsschutzes. Dafür hat Iran Peci als V-Mann das Vertrauen einer Führungsfigur in der Berliner Islamistenszene erlangt. Das Geld war für die Terrororgansiation Al-Kaida bestimmt – das wusste der Verfassungsschützer. Die Grünen forderten eine schnelle Aufklärung des Falls. In dem Fall haben offenbar terroristische Vereinigungen ihre Tätigkeit mit deutschen Steuergeldern ausgeübt. Die Bundesanwaltschaft prüft, ob die mutmaßliche Geldübergabe den Straftatbestand der Unterstützung einer ausländischen Terrororganisation erfüllt.

Auf die mögliche Straftat sind die Ermittler durch die Veröffentlichung eines Buches von Iran Peci (dem V-Mann), das kürzlich erschienen ist, aufmerksam geworden.