Flüchtlingskrise: Frankreich will keine weiteren Flüchtlinge mehr aufnehmen

Symbolfoto: © Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM)    | pixelio.de

Symbolfoto: © Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM) | pixelio.de

Kurz vor dem entscheidenen EU-Gipfel teilte der französische Premierminister Manuel Valls am Samstag mit, dass er sich gegen die dauerhafte Quotenregelung zur Verteilung von Flüchtlingen ausgesprochen hat. Mehr als 30.000 Flüchtlinge wird Frankreich nicht aufnehmen. Er lehnte es am Samstag auf der Münchener Sicherheitskonferenz ab sich auf feste Kontingente zu einigen. Valls betonte, dass die klare Botschaft sein muss, dass Europa keine weiteren Flüchtlinge mehr aufnimmt. Er sprach sich dafür aus die bereits beschlossene Umverteilung von 160.000 Flüchtlingen zur Entlastung von Griechenland und Italien schnell umzusetzen. Einem Bericht im aktuellen „Spiegel“ zufolge planen zur Zeit mehrere europäische Staaten die sogernannte Balkanroute abzuriegeln. Die Staats- und Regierungschefs aus Ungarn, Polen, Tschechien und der Slowakei werden ab Montag darüber beraten, wie sie Mazedonien bei der Schließung seiner Grenze zu Griechenland unterstützen können. Der Hintergrund ist, dass der starke Andrang von Flüchtlingen aus der Türkei auf Griechenland weiter anhält. Die Menschen wollen von dort aus weiter nach Griechenland.

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