Türkei: Selbstmordattentat in Istanbul fordert 10 Tote – Deutsche unter den Opfern

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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In Istanbul hat sich am Dienstag, in dem bei Touristen beliebten Altstadtviertel Sultanahmet, eine schwere Explosion ereignet. Ein Selbstmordattentäter sprengte sich auf dem Sultanahmet-Platz in die Luft. Mindestens zehn Menschen kamen dabei ums Leben und 15 Menschen wurden verletzt. Unter den Opfern befinden sich auch Deutsche. Unklar ist zur Stunde noch, ob der Anschlag einer deutschen Touristengruppe galt. Die türkische Nachrichtenseite „Sabah“ sprach von neun Toten aus Deutschland. Der Attentäter hat die Bombe inmitten einer deutschen Reisegruppe gezündet. Zum Zeitpunkt des Anschlags befand sich eine deutsche Touristengruppe dort.

Die Türkei verhängte nach den Anschlägen eine Nachrichtensperre. Der Sender CNN Türk verlas eine entsprechende Erklärung und unterbrach seine Liveberichterstattung im Anschluss. Das deutsche Konsulat in Istanbul versucht in diesen Minuten Kontakt zu den türkischen Behörden herzustellen. Reisenden in Istanbul wird geraten sich von Menschenansammlungen, von öffentlichen Plätzen und touristischen Attraktionen in Istanbul fernzuhalten. In der Nähe des Tatorts wurde eine Frau verhaftet, die offenbar eine weitere Bombe zünden wollte.

Seit dem Ende des Waffenstillstands zwischen der Regierung und der verbotenen türkischen Arbeiterpartei PKK hatte es in den vergangenen Monaten mehrere Anschläge in türkischen Städten gegeben.