Echo-Verleihung 2015: Helene Fischer und Herbert Grönemeyer gewinnen Echos

© Echo | Bundesverband Musikindustrie

Am Donnerstagabend wurden in der Berliner Messe wieder die diesjährigen Echos verliehen. Der Echo ist die bedeutendste musikalische Auszeichnung in Deutschland. Die Show begann mit einer Schweigeminute für die Opfer der Flugkatastrophe in den französischen Alpen, bei der 150 Menschen, darunter 75 Deutsche ums Leben kamen. Barbara Schöneberger führte ganz in schwarz gekleidet durch den Abend. Anschließend erinnerten acht Stars, darunter Udo Lindenberg, Xavier Naidoo, Adel Tawil, Roger Cicero, Herbert Grönemeyer, Annett Louisan und Sarah Connor mit dem Lied „Ich weiß, was ich will“, an den im Dezember letzten Jahres verstorbenen Udo Jürgens.

Herbert Grönemeyer wurde als bester Künstler Rock/Pop National mit dem Echo ausgezeichnet. Die 24-jährige Sängerin Senta-Sofia Delliponti wurde zur Künstlerin Rock/Pop National gekürt und holte zusätzlich noch den Echo als Newcomer. Andrea Berg erhielt den Echo für den besten Livecact. Helene Fischer gewann den Echo in allen vier Kategorien, in denen sie nominiert war. Sie erhielt den Echo für ihr Album „Farbenspiel“ in der Kategorie Album des Jahres. Außerdem erhielt sie für den Song „Atemlos“ einen weiteren Echo für den Hit des Jahres. Till Schweiger, mit dem Helene Fischer einen „Tatort“ gedreht hatte, überreichte ihr außerdem noch den Echo in der Kategorie Schlager. Mit dem dritten Echo erklärte die Sängerin die „Helene-Fischer-Festspiele“ für eröffnet. Ihren vierten Echo erhielt sie in der Kategorie Musik-DVD/Blu-Ray des Jahres. Das Projekt Unheilig mit dem Frontmann Der Graf, dass sich dieses mit einer Abschiedstournee von der Bühne verabschieden wird, erhielt einen Echo in der Kategorie Rock/Alternative National. In der Kategorie volkstümlicher Schlager gewann der österreichische Volks-Rock’n-Roller Andreas Gabalier den Echo. Per Video wurde von Thomas Gottschalk der Echo in der Kategorie Rock/Pop Alternative an AC/DC verliehen.

Zum Ende der Echo-Gala nahm Udo Lindenberg den Echo für sein soziales Engagement von Detlev Buck entgegen. Außerdem gab es Standing Ovations für die sichtlich berührte Nana Mouskouri. Sie wurde in der Kategorie Lebenswerk mit dem Echo ausgezeichnet. Per Videobotschaft gratulierte ihr Quincy Jones. Er sagte: „Ich liebe dich aus tiefstem Herzen, Glückwunsch für deinen Preis.“

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