21. Weltklimagipfel in Paris: Staaten einigen sich auf Klimavertrag

Symbolfoto: © Peter von Bechen | pixelio.de

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Beim 21. Weltklimagipfel in Paris haben sich die 195 Staaten auf einen Klimavertrag gegen die Erderwärmung geeinigt, der allerdings erst im Jahr 2020 in Kraft tritt. Anders als beim Kyoto-Protokoll 1997 beteiligen sich fast alle Länder an dem neuen Klimaschutzabkommen. Die ärmeren Länder erhalten dabei finanzielle Unterstützung, um die Ziele überhaupt erreichen zu können. Ziel ist es, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen und die Treibhausgas-Emissionen auf null zu senken. Diese Entscheidung wurde im Plenum und vor den Türen des Weltklimagipfel gefeiert. Die deutsche Umweltministerin, Barbara Hendricks, zeigte sich bereits höchstzufrieden und sprach von einem „historischen Moment“. Der Vertrag ist verpflichtend und wird ab 2020 in Kraft treten. Die Klima-Ziele sollen anschließend alle fünf Jahre überprüft und nachgebessert werden.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon bedankte sich Samstagabend bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für das beschlossene Abkommen. Der US-Außenminister John Kerry sprach in einer ersten Stellungnahme von einem Erfolg für die ganze Welt.