Zwei Festnahmen nach Anhebung der Terror-Alarmstufe in Genf

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

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In Genf wurde die Terrorwarnstufe angehoben. Am Freitag wurden zwei Personen, die aus Syrien stammen, verhaftet. Bei der Durchsuchung ihres Fahrzeugs wurden Sprengstoffspuren gefunden. Die schweizerische Polizei wollte sich nicht dazu äußern, ob die Verhafteten Verbindungen mit der Terroristenmiliz Islamischer Staat pflegen. Unklar blieb auch, ob die Festnahmen mit der seit Mittwoch andauernden Fahndung nach fünf mutmaßlichen Islamisten in Verbindung stehen. Die beiden Männer wurden an der Grenze zu Frankreich verhaftet. Die Polizei fahndet auch nach einem Auto mit belgischem Kennzeichen. Seit der Erhöhung der Terrorwarnstufe patrouillieren in der Schweiz an Flughäfen, vor diplomatischen Vertretungen und auf öffentlichen Plätzen deutlich mehr Polizisten, als es sonst der Fall ist.

Am Mittwochabend war der Sitz der Vereinten Nationen (UN) in Genf geräumt und durchsucht worden. Die Bundesanwaltschaft in der Schweiz begründete die Maßnahme damit, dass sie am Vortag ein Ermittlungsverfahren eingeleitet hatte, um ein terroristisches Ereignis zu verhindern. Die Sicherheitsbehörden sprachen von einer konkreten Bedrohung.