Europa wird die Sanktionen gegen Russland noch sechs Monate verlängern

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Russland muss auch in Zukunft noch mit Wirtschaftsverlusten in Milliardenhöhe rechnen. Russland hat bereits Verluste von bis zu 100 Milliarden Euro in Kauf nehmen müssen. Präsident Putin betrachtet die Strafmaßnahmen als ungerechtfertigt und verhängte im Gegenzug Einfuhrverbote für russisches Obst und Fleisch nach Europa. Die Europäische Union (EU) will die harten Strafmaßnahmen um sechs Monate verlängern. Die EU hatte die Strafmaßnahmen im Sommer zunächst bis zum 31. Januar 2016 verlängert. Damals wurde auch beschlossen, dass die Handelsbeschränkungen erst dann wieder aufgehoben werden, wenn die Vereinbarungen des Minsker Friedensplanes zum Ukraine-Konflikt komplett erfüllt wurden. Das ist gegenwärtig nicht der Fall. Mit Hilfe der Wirtschaftssanktionen will Europa den russischen Präsidenten Putin dazu bringen, seinen Einfluss, auf die prorussichen Separatisten in der Ostukraine, zur Beilegung des Konflikts zu verwenden. Russland soll Separatisten in der Ostukraine mit Waffenlieferungen unterstützt haben.

Die Strafmaßnahmen gegen Russland wurden nach dem Absturz eines malaysischen Passagierflugzeugs mit 298 Todesopfern verhängt. Russische Separatisten sollen das Flugzeug abgeschossen haben. Russland wies das immer wieder zurück. Die Wirtschaftssanktionen werden erst dann aufgehoben, wenn die Ukraine seine illegal annektierte Halbinsel Krim wiederbekommt. Für die Krim wurden von der EU besonders strenge Wirtschaftssanktionen verhängt.