Trauerfeier in Paris: 130 zerstörte Schicksale – Präsident Hollande verspricht den Opfern die Vernichtung des IS

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Die Terroranschläge in Paris haben Frankreich und Europa vor zwei Wochen hart getroffen. In Paris hatten am Abend des 13. Novembers Terroristen an mehreren Plätzen zeitgleich Terroranschläge verübt. Die IS-Terroristen zündeten unter anderem Sprengstoffwesten und schossen in einem gut besuchten Konzertsaal um sich. Seit den Anschlägen gilt in Frankreich der Ausnahmezustand. Das Land hat an diesem Freitag den 130 Todesopfern des Terroranschlags gedacht. Frankreichs Präsident Hollande versprach den Angehörigen und Hinterbliebenen die Vernichtung der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Präsident Hollande sagte den Trauernden sichtlich gerührt: „130 Namen, 130, Menschen die aus dem Leben gerissen wurden, 130 zerstörte Schicksale, 130 Lachen, die wir nicht mehr hören können, 130 Stimmen, die für immer verklungen sind.“ Die Todesopfer des Terroranschlags kamen aus insgesamt 17 verschiedenen Ländern. Zu der offiziellen Trauerzeremonie am Freitag kamen rund 1.000 geladene Gäste, darunter auch viele Angehörige der Todesopfer.

Erst vor wenigen Tagen hatte Frankreichs Außenminister angedeutet, dass die syrischen Assad-Truppen sich an dem internationalen Militärbündnis gegen den IS beteiligen könnten. Dieses wurde bisher immer ausgeschlossen.