Bundesnetzagentur: Ausbau des Stromnetzes verläuft schleppend – Ausfälle möglich

«Die Bundesnetzagentur gab heute bekannt, dass die Situation im deutschen Stromnetz weiter angespannt ist. Das liegt nicht zuletzt daran, dass der Ausbau nur schleppend verläuft. Im vergangenen Winter wurde insgesamt dreimal auf Kaltreserven von bestehenden Kraftwerken zurückgegriffen, um das deutsche Stromnetz intakt zu halten. Der Präsident der Bundesnetzagentur warnte vor Stromengpässen, mit damit verbundenen Stromausfällen. Die Bundesnetzagentur gab bekannt, dass der Ausbau von konventionellen Kraftwerken angeschoben werden müsste, damit diese als Sicherheitsreserve jederzeit zur Verfügung stehen. Erst wenn die erneuerbaren Engerien ausreichend Speichermöglichkeiten besitzen, können die Kraftwerke abgeschaltet werden, ergänzte Hormann.
Von der 1834 Kilometer langen Leitung, die von den Gesetzgebern als wichtig angesehen wurde, sind bis heute weniger als 215 Kilometer realisiert. Lediglich 100 Kilometer sind aktuell in Betrieb. Der Agentur-Präsident, sagte, dass sich das Vorhaben zum Teil noch um ein bis zwei Jahre verzögert. Die Folgen für die Verbraucher kündigte der Bundesnetzagentur-Präsident Hormann schon an, nämlich höhere Strompreise.
Aus dem Jahresbericht für 2011 geht hervor, dass es in Deutschland rund 114 Millionen Mobilfunkbetreiber gibt. Das bedeutet, dass jeder Deutsche im Durchschnitt 1,4 Handys besitzt. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Anzahl der Mobilfunkteilnehmer nahezu verdoppelt.»
Foto: © wuestenfux | pixelio.de

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Kommentare

  1. Werner Koltermann meint:

    Stromausfälle.
    Hat Herr Hormann auch mal nachgeschaut, warum wir dreimal an die Reserven mussten?
    Das wäre vor seinem Statement besser gewesen.

    Weil die Stromexperten in Frankreich den Saft teuer verkaufen konnten. Ebenso wurde in Bayern Gas nach Italien verfrachtet.

    Ach ja, die Strompreise werden sich so oder so erhöhen. Ebenso die Spritpreise.

    Das kann ich Ihnen auch sagen, Herr Hormann.