Streit um Nato-Abwehrschild eskaliert: Russland droht Dänemark mit Atomraketen-Angriff

Symbolfoto: © Jan von Bröckel | pixelio.de

Der russische Botschafter Michail Walin drohte Dänemark am Sonntag mit einem Atomraketen-Angriff, im Fall dass sich die Dänen dem Nato-Raketenabwehrschirm anschließen. Dänemark reagierte empört und fassungslos auf die Drohung des Botschafters, das skandinavische Land könnte das Ziel von Atomraketen werden. Der dänische Außenminister meldete sich zu Wort und wies die Drohung als inakzeptabel zurück. Russland widerum gab bekannt, dass sich die Dänen nicht über die Konsequenzen bewusst seien, sollten sie sich dem Nato-Abwehrwschild anschließen. Russland wurde noch konkreter und teilte mit, dass dänische Marineschiffe das Ziel russischer Atomraketen werden könnten. Im August 2014 kündigte Dänemark an eine Fregatte mit einem Radar für das Nato-Raketenschutzschild auszustatten. Das Ziel des Abwehrschildes sind mögliche Raketenangriffe aus den sogenannten „Schurkenstaaten“ wie beispielsweise dem Iran. Die Nato lud Russland zur Kooperation beim Aufbau dieses Systems ein. Russland lehnte eine Beteiligung strikt ab und geht bis heute davon aus, dass das System gegen Russland gerichtet sein könnte.

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