Neue Entwicklungsziele wurden beschlossen: UN will Armut bis 2030 besiegen

Symbolfoto: © korneloni | pixelio.de

Millionen Menschen leiden täglich an Armut, Hunger und Elend. Die Vereinten Nationen teilten am Montag mit, dass damit ab 2030 Schluss sein soll. In New York wurde von der UN-Delegation ein 30-seitiger Aktionsplan verabschiedet. Nach einwöchigen Gesprächen zwischen Diplomaten und Experten aus aller Welt wurden die UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung bis 2030 festgelegt. Der Fahrplan sieht die Beendigung der extremen Armut vor. Das neue Programm sollen die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen Ende September in New York beschließen. Das Programm beinhaltet 17 Entwicklungsziele, die in in 160 Unterpunkten niedergeschrieben sind. UN-Botschafter Macharia Kamau sprach von einem „historischen Schritt“. Jetzt müssen jedoch Taten folgen. Die Ziele sollen ab Januar 2016 Gültigkeit erlangen.

Die Millenniumsentwicklungsziele (MDGs) die von 2000 bis 2015 Gültigkeit hatten wurden zwar nicht alle eingehalten aber es gab Fortschritte. Die Kindersterblichkeit ging stark zurück und die Anzahl der Kinder, die zumindest eine Grundschule besuchen, nahm zu. Die Umwelt litt jedoch weiterhin schwer. Der Ausstoß von Kohlendioxid nahm zu, Wälder wurden gerodet und Tierarten starben aus.

Das erste Ziel ist die Beendigung der extremen Armut überall auf der Welt. Unter extremer Artmut leiden zur Zeit mehr als eine Milliarde Menschen, die täglich mit weniger als 1,25 Dollar auskommen müssen. Die meisten Betroffenen leben in Afrika und Asien.

Als weiteres Ziel wurde der Kampf gegen den Klimawandel und dessen Folgen genannt. In diesem Zusammenhang wurde über ein verbindliches Klimaschutzabkommen gesprochen.

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