Verschwundener Flug MH370: Mögliches Wrackteil in Frankreich entdeckt

Symbolfoto: © Daniel Pittner | pixelio.de

Auf der französischen Insel La Réunion wurde am Donnerstag ein zwei Meter großes Wrackteil angespült. Es handelt sich um eine Flügelklappe, die von dem vermissten Flug MH370 und damit von der Boeing 777 stammen könnte. Der Fund könnte zur Lösung des sei 16 Monaten andauernden Rätsels um den Flug MH370 beitragen. Internationale Luftfahrtexperten wurden beauftragt den Fund zu untersuchen. Die Behörden warnen vor vorschnellen Schlüssen. Meeresforscher teilten unterdessen mit, dass das Wrackteil durch Winde und Strömungen einen so weiten Weg zurückgelegt haben könnte. In Frankreich starteten Hubschrauber und suchten aus der Luft das Fundgebiet ab. Es wird gehofft, dass noch weitere Wrackteile gefunden werden. Das Flugzeug liegt vermutlich auf dem Meeresgrund. Das Absturzgebiet kann nicht genau definiert werden. Die Behörden vermuten das Flugzeug in einem Radius von 120.000 Quadratkilometern, in dem Wasser teils 6.000 Meter tief ist. Es ist eine der abgelegensten Meeresregionen der Welt. Schwimmende Teile könnten den indischen Ozean durchqueren. In einem Jahr schaffen die Teile so durchaus eine Strecke von 6.000 Kilometer und mehr. Das aufgefundene Wrackteil wird keine Aufschlüsse auf die genaue Absturzstelle liefern.

Das Passagierflugzeug der Malaysia Airlines mit 239 Menschen an Bord wich kurz nach dem Start in Kuala Lumpur von der geplanten Flugroute aus unklaren Gründen ab. Der Flug MH370 war am 8. März 2014 auf dem Weg von Kuala Lumpur in Malaysia nach Peking vom Radar verschwunden. Das Absturzgebiet wird westlich von Australien vermutet. Die Ermittler vermuten, dass das Flugzeug abgestürzt ist und dem Flugzeug der Treibstoff ausgegangen sein könnte, weil die Maschine offenbar sieben Stunden lang in Richtung Süden über den Indischen Ozean flog. Die Piloten hatten keine Probleme gemeldet und auch keinen Alarm ausgelöst.

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