Fußball-Bundesliga: Ab 2017 soll auch Sonntagmittag und Montagabend gespielt werden

Symbolfoto: © Hasan Anac | pixelio.de

Die Deutsche-Fußball-Liga (DFL) soll ab der Saison 2017/18 weitere Anstoßzeiten bekommen. Damit könnte sich für Fußballfans in den Stadien und vor dem Fernseher einiges ändern. Die Spieltage der Bundesliga werden durch die angekündigten Maßnahmen weiter gestreckt. Die Änderungen sollen vor allem höhere Einnahmen generieren. Die Spiele sollen am Sonntag um 13.30 Uhr und am Montag um 20.15 Uhr angepfiffen werden. Diesen Vorschlag hat am Freitag die DFL dem Bundeskartellamt zur Prüfung vorgelegt. Die DFL betonte jedoch, dass die neuen Anstoßzeiten nicht für alle Spieltage Gültigkeit bekommen sollen.

Über die ganze Saison soll es demnach nur jeweils fünf Begegnungen am Montag und am frühen Sonntagnachmittag geben. Gestrichen werden dafür Spiele, die am Samstagnachmittag ab 15.30 Uhr stattfinden. Von den neuen Anstoßzeiten sollen besonders die Mannschaften profitieren, die donnerstags in der Europa League antreten. Ein weiterer Vorteil dürfte sein, dass weniger zeitgleiche Partien zusätzliche Fernseheinnahmen generieren. Die DFL könnte dabei unter anderem durch den Verkauf der Vermarktungsrechte profitieren. Überlegt wird auch schon, ob die Fußballberichterstattung der „Sportschau“ am Samstagabend auf nur noch 45 Minuten verkürzt wird. Auf den frei empfangbaren Sendern soll aber auch in der Saison 2017/18 das Eröffnungsspiel der Saison und das Eröffnungsspiel der Rückrunde live übertragen werden. Außerdem werden die Relegationsspiele sowie der Supercup weiterhin im öffentlich rechtlichen Fernsehen gezeigt. Die Anzahl der Spiele, die am Samstagabend um 18.30 Uhr angepfiffen werden soll auf 29 festgelegt werden.

Die Rechtevergabe erfolgt allerdings erst im April 2016. Ab Januar nächsten Jahres sollen offizielle Unterlagen an interessierte Bieter versendet werden.

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