Griechenland will Juni-Rate nicht zurückzahlen

Symbolfoto: © günther gumhold | pixelio.de

Die Regierung in Athen wird die im Juni fällige Rate von knapp 1,6 Milliarden Euro nicht zahlen, so Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble im ARD-«Brennpunkt».

Eigentlich sollte Griechenland die Rate am Dienstag an den Internationalen Währungsfonds (IWF) zurückzahlen, jedoch kündigte die Regierung bereits an die nun fällige Rate nicht zu zahlen.

Der IWF hatte Athen bereits zugestanden eigentlich früher fällige Betrage gebündelt am Ende des Monats zurückzuzahlen, einen weiteren Aufschub hat IWF-Chefin Christine Lagarde allerdings ausgeschlossen. Somit wäre Griechenland das erste entwickelte Land, dass seine IWF-Schulden nicht pünktlich zurückzahlt.

Gegenüber dem französischen Sender RTL äußerte sich EU-Währungskommissar Pierre Moscovici bereits im Vorfeld skeptisch, da die Kassen in Athen leer seien. Ohne eine Einigung auf ein Reformpaket fließen die in Aussicht gestellten 15,5 Milliarden Euro Hilfen, durch die Geldgeber IWF, Europäische Zentralbank (EZB) und die Partner der EU nicht.

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