Kriminalität im Ruhrgebiet: Polizei führte Großrazzia gegen kriminelle Clans durch

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Mit etwa 1.300 Einsatzkräften wurde im Ruhrgebiet am Samstag eine Großrazzia gegen kriminelle Clans durchgeführt, teilte das nordrhein-westfälische Innenministerium mit. Es handelte sich um den größten Razzia-Einsatz, der jemals in der Geschichte von Nordrhein-Westfalen durchgeführt wurde. Es ging dabei um den Verdacht der Geldwäsche, Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit. In Essen wurde ein Mann verhaftet, der etwa 9.000 Euro Bargeld und zahlreiche EC-Karten bei sich trug. Bei ihm besteht der Verdacht auf Geldwäsche, teilte die Polizei mit. Zu den Durchsichten Objekten zählten neben Shisha-Bars auch Wettbüros und Cafés. Der Großeinsatz dauerte bis in die Morgenstunden am Sonntag an. Ziel der Großrazzia war die Bekämpfung der organisierten Banden- und Clan-Kriminalität. Bis Sonntagmorgen wurden insgesamt 14 Personen verhaftet und 100 Strafanzeigen gestellt.

Anfang Dezember führten die Behörden eine europaweite Großrazzia gegen die italienische Mafia-Organsiation „Ndrangheta“ durch. Europaweit, darunter auch in Deutschland, wurden 90 Verdächtige verhaftet (wir berichteten).

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