Einigung in der EU: Rettungsschiffe legen in Malta an

Symbolfoto: © Andreas Hermsdorf | pixelio.de

Für die 49 Geflüchteten an Bord an der beiden deutschen Rettungsschiffe auf dem Mittelmeer ist es zu einer Lösung gekommen. Zuvor kreuzten die Schiffe mit den aus Seenot Geretteten 18 Tage lang auf dem Mittelmeer. Die Sea Watch 3 fuhr seit 15 Tagen vor Malta hin und her. Die Schiffe konnten am Mittwochabend in Malta anlegen, sodass die Geflüchteten an Land gehen konnten. Sie werden nun auf die acht EU-Länder, Deutschland, Frankreich, Portugal, Irland, Rumänien Luxemburg und die Niederlande verteilt. Insgesamt betrifft die Einigung 300 Schutzsuchende, darunter 249, die sich bereits in Malta befanden und für die eine Lösung noch ausstand. Zunächst durften die Rettungsschiffe weder in Italien noch in Malta anlegen. Die Zustände an Bord der beiden Schiffe hatte sich zuletzt dramatisch verschlechtert (wir berichteten).

Offiziellen Zahlen zufolge starben 2018 bei der Überfahrt mindestens 2.300 Menschen auf dem Mittelmeer. Die Dunkelziffer könnte noch deutlich höher liegen.

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