Keine Lösung in Sicht: Lage auf deutschen Rettungsschiffen im Mittelmeer spitzt sich zu

Symbolfoto: © Andreas Hermsdorf | pixelio.de

Im Fall der blockierten Rettungsschiffe im Mittelmeer ist weiterhin keine Lösung in Sicht. Die Situation an Bord von zwei deutschen Rettungsschiffen, die sich vor Malta befinden, verschlechtert sich. Italien und Malta bleiben hart. Unterdessen ziehen sich die Gespräche zwischen den europäischen Ländern hin. Deutschland und Italien erklärten sich bereit für die Aufnahme von Schutzsuchenden, wurde am Montag in einer Pressekonferenz in Berlin bekanntgegeben. Regierungssprecher Seibert teilte mit, dass sich Berlin für eine dauerhafte solidarische Lösung für die 49 Geflüchteten einsetzt. Die soll aber auf europäischer Basis erfolgen. es werden Gespräche mit der EU-Kommission geführt. Am 22. Dezember hat die Besatzung der Sea Watch 3 32 Schutzsuchende aus Seenot in internationalen Gewässern gerettet, unter ihnen sind auch drei kleine Kinder und drei unbegleitete Jugendliche und vier Frauen.

Am Montag wurde bekannt, dass Schutzsuchende an Bord der Sea-Watch 3 Nahrung verweigern und sich im Hungerstreik befinden. Auf dem Schiff Professor-Albrecht-Peneck müssen inzwischen die Wasservorräte rationiert werden.

Der Papst schaltete sich in die Krise ein und forderte europäische Solidarität mit den Geflüchteten. Der Erzbischof von Chietis meldete sich ebenfalls zu Wort und äußerte sich gegen die Vorgehensweise des italienischen Innenministers Salvini. Er sagte, dass es ein moralischer Imperativ sei, den Menschen in einer solchen Situation zu helfen.

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