USA stellen sich vor kurdische Verbündete und verschieben ihren Truppen-Abzug aus Syrien

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de

US-Präsident Donald Trump hat den kurdischen Verbündeten in Syrien ihre Unterstützung zugesagt. Trump stellte gleichzeitig eine Forderung an die Türkei. Erdogan darf seine Truppen nicht gegen die Kurden schicken. Das nannte Trump als Bedingung für einen möglichen US-Truppenabzug aus Syrien. Die Türkei hatte seit mehreren Tagen seine Streitkräfte in die Grenzregion verlegt, um offenbar gezielt Angriffe auf die YPG-Miliz durchzuführen. Eine gültige Vereinbarung mit der Türkei werden die US-Truppen nicht aus Syrien abgezogen, hieß es am Sonntag. Mitte Dezember hatte Trump überraschend den Abzug von 2.000 Soldaten aus Syrien angekündigt, weil die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) besiegt sei. Der Truppenabzug könnte nun deutlich langsamer erfolgen. Trump wird am Montag in die Türkei reisen um sich dort mit Präsident Erdogan über das weitere Vorgehen zu beraten. Kernpunkt des Gesprächs wird sein, wie die Türkei die Sicherheit der YPG-Miliz gewährleisten kann.

Die USA hatten die Kurdenmiliz YPG im Kampf gegen die Terroristen des IS unterstützt und somit den Norden des Landes von den Terroristen befreit. Die Türkei sieht die YPG aufgrund ihrer Nähe zur verbotnen Arbeiterpartei PKK als Terroristen an. Die Türkei hatte mehrfach damit gedroht gegen die YPG-Miliz zu kämpfen und diese zu zerschlagen.

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