Fünf Tote im Escape-Room: Polnischem Betreiber wird Fahrlässigkeit vorgeworfen

Symbolfoto: © 110stefan | pixelio.de

In einem Escape-Room in Koszalin – im Norden Polens – war ein Feuer ausgebrochen. Fünf 15-jährige Mädchen kamen bei dem verheerenden Brand ums Leben. Der Betreiber der Anlage gerät in die Kritik. Ihm wird inzwischen vom polnischen Feuerwehrchef Fahrlässigkeit vorgeworfen. Er nannte als Grund für den Tod der fünf jungen Mädchen fehlende Fluchtwege. Die 15-jährigen Mädchen starben den Behörden zufolge an Rauchgasvergiftungen. Die fünf Mädchen wollten in dem Escape-Room eigentlich einen Geburtstag feiern.

Ein Defekt hat an der mit Gasflaschen betriebenen Heizung soll den Brand ausgelöst haben, sagte ein ermittelnder Staatsanwalt. Ein 25-jähriger Mitarbeiter des betroffenen Escape-Rooms erlitt schwere Brandverletzungen im Gesicht. Er konnte bisher noch nicht zu den Vorkommnissen befragt werden. Viele Escape-Rooms sind nur provisorisch eingerichtet. Am Samstagmorgen hat die Feuerwehr zahlreiche Escape-Rooms in Polen inspiziert.

Für Sonntag wurde in der betroffenen Stadt Koszalin unter anderem der traditionelle Umzug zum Dreikönigstag abgesagt. Stattdessen findet in der Stadt ein Tag der Trauer statt.

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