Haftbefehl im Mordfall Peggy: Verdächtiger sitzt 17 Jahre nach der Tat in Untersuchungshaft

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Die Behörden suchten jahrelang nach dem Mörder der neunjährigen Peggy Knobloch, die 2001 gewaltsam ums Leben kam. Ihre sterblichen Überreste entdeckte ein Pilzsammler im Jahr 2016 bei Rodacherbrunn entdeckt. Der Fundort liegt etwa 20 Kilometer von Peggys Wohnort entfernt. Ein 41-jähriger Mann wurde verhaftet. Der Mann arbeitete als Bestatter und hatte bereits im September gestanden die Leiche in einen Thüringer Wald gebracht zu haben. Der 41-Jährige gab an, dass er das leblose Kind von einem ihm fremden Mann an einer Bushaltestelle übergeben bekommen habe. Er verwickelte sich in Widerspräche, sodass Haftbefehl gegen ihn erlassen wurde. Der Verdächtige bestreitet nach wie vor die Tatvorwürfe.

Der Mann, von dem der Angeklagte die Leiche übernommen hat, könnte Ulvi K. gewesen sein, der damals verurteilt wurde aber sein Geständnis widerrief, sodass das Verfahren erneut aufgenommen wurde. Anschließend wurde der geistig behinderte Mann freigesprochen.

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