Gelbwesten-Proteste in Frankreich: Präsident Macron kündigt Erklärung an

Symbolfoto: © Michael Hirschka | pixelio.de

Insgesamt haben etwa 135.000 Menschen in Frankreich am Wochenende demonstriert und dabei Straßen und Autobahnen blockiert. Es kam auch zu schweren Ausschreitungen bei denen Autos angezündet, Fensterscheiben eingeworfen und Supermärkte sowie Restaurants geplündert wurden. Bei den Gelbwesten-Protesten in Frankreich wurden am Wochenende mehr als 1.700 gewaltbereite Demonstranten verhaftet. Außerdem wurden 135 Menschen verletzt, darunter 17 Polizisten. In der Hauptstadt Paris musste die Polizei erstmals seit Jahren einen Radpanzer einsetzen, um errichtete Barrikaden beiseite zu räumen.

In der Nacht zu Sonntag traf sich Frankreichs Präsident Macron mit mehreren Bürgermeistern und Abgeordneten und gestand Fehler ein. Er kündigte in Kürze eine öffentliche eine Erklärung an und der wichtige Dinge angekündigt werden, hieß es am Sonntag.

Die Menschen waren Anfangs wegen der Erhöhung der Benzin- und Ölpreise auf die Straße gegangen. Inzwischen geht es allerdings allgemein um die Ungleichheit im Land. Viele fordern den Rücktritt von Präsident Macron.

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