Fall „Mia“ in Duisburg-Rumeln: Tatverdächtige festgenommen – bei ihr wurde eine zweite Babyleiche entdeckt

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

In einer Altkleider-Sortieranlage in Polen wurde am 17. November ein totes Neugeborenes in einer Tüte entdeckt (wir berichteten). Kurz darauf ergaben Ermittlungen, dass der betroffene Altkleidercontainer aus dem nordrhein-westfälischen Duisburg stammt. Die Polizei in Duisburg bat daraufhin um Hinweise aus der Bevölkerung. Ein solcher Hinweis hat die Polizei zu einer 35-jährigen Frau aus dem Duisburger Stadtteil Rumeln geführt. Die Polizei entdeckte bei ihr eine zweite Babyleiche. Bereits am Freitag kamen die Ermittler auf die Spur der Frau. In der Nacht zu Samstag wurde die Wohnung der 35-Jährigen durchsucht. Bei ihr wurde ein umfangreiches Beweismaterial sichergestellt, darunter blutige Bettlaken, wie die Polizei mitteilte. Die Frau gestand bei der Polizei die Geburt des Kindes, bestritt jedoch, dass sie die Mutter des toten Neugeborenen in dem Altkleidercontainer in Polen sei. Die Polizei wartet auf die Ergebnisse der DNA-Probe, um diese abgleichen zu können. Gegen die 35-Jährige wurde Haftbefehl wegen Totschlags erlassen.

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