Razzia in Frankfurt: Deutsche-Bank äußert sich zu Geldwäsche-Vorwürfen

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Nach der großen Razzia in der Deutschen Bank in Frankfurt ist die Aktie auf einen neuen Tiefstand gefallen. Konzernchef Sewing stellte sich am Wochenende vor seine beiden angeklagten Mitarbeiter. Es handelt sich bei den beiden um Mitarbeiter, die an der Aufarbeitung der „Panama Pampers“-Affäre im Jahr 2016 beteiligt sind, teilte der Konzernchef mit. Sewing warnte vor einer Vorverurteilung der eigenen Mitarbeiter. Am Donnerstag und Freitag wurde unter anderem das Haupthaus der Deutschen Bank in Frankfurt durchsucht. Den beiden Mitarbeitern wird vorgeworfen Kunden geholfen zu haben, Geld, das aus Straftaten stammt, mit Hilfe von Offshore-Firmen – sogenannte Briefkastenfirmen – in steuergünstige Länder geschafft zu haben, ohne dabei Geldwäscheanzeigen zu erstatten. Es wird Polizeiangaben zufolge in diesem Zusammenhang auch gegen namentlich noch nicht bekannte Mitarbeiter der Deutschen Bank ermittelt.

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