G20-Gipfel in Argentinien: USA tragen Klima-Erklärung nicht mit

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Seit Freitag treffen sich auf dem G20-Gipfel in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires die zwanzig stärksten Industrienationen der Welt. Eines der Top-Themen war die Zuspitzung der Ukraine-Krise. Die G20-Präsidentschaft teilte am Samstagabend mit, dass sich alle Staaten auf eine gemeinsame Abschlusserklärung geeinigt haben. „Wir können froh sein, dass wir wichtige Vereinbarungen erzielen konnten“, sagte der argentinische Präsident Mauricio Macri am Ende des Gipfels. Klar ist aber auch, dass gegenwärtig, angestrebte Ziele nicht erreicht werden und noch Raum für Verbesserungen gegeben ist.

US-Präsident Trump hatte ein Gespräch mit Russlands Präsidenten Putin aufgrund des gewaltsamen Vorgehens gegen ukrainische Marinesoldaten abgesagt. Bundeskanzlerin Merkel äußerte sich bei ihrem Treffen mit dem russischen Präsidenten besorgt über die Eskalation im Ukraine-Konflikt. Russlands Präsident Putin sagte am Samstagabend, dass es mit der derzeitigen ukrainischen Regierung keinen Frieden geben kann. Dies sei „ausgeschlossen“, sagte er.

Die USA tragen das Bekenntnis der 19 weiteren Staaten zum Pariser Klimaabkommen nicht mit.

Bundeskanzlerin Merkel traf mit zwölfstündiger Verspätung erst Freitagabend mit einem Linienflugzeug in Buenos Aires ein, nach dem der Regierungsflieger aufgrund eines technischen Defekts am Donnerstagabend zum Flughafen Köln/Bonn zurückkehren musste. Dadurch musste ein geplantes Gespräch mit US-Präsident Trump zunächst entfallen. Am Samstag traf Bundeskanzlerin Merkel schließlich US-Präsident Trump zu einem bilateralen Gespräch. Die Unterhaltung sei trotz des Handelsstreits freundlich gewesen, hieß es. Trump bezeichnete Kanzlerin Merkel als Freundin. Er sagte, dass er zu ihr eine großartige Beziehung hat.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*