Verfassungsschutzpräsident: Maaßen soll nun doch entlassen werden – Innenministerium prüft Konsequenzen

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Nach seiner kritischen Rede über die Vorkommnisse in Chemnitz und seiner Abschiedsrede prüft das Bundesinnenministerium Konsequenzen für den ehemaligen Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen. Während seiner Abschiedsrede übte er massive Kritik an Teilen der Bundesregierung. Innenminister Horst Seehofer nahm dazu keine Stellung. Aus Sicherheitskreisen hieß es, dass das Ministerium jedoch seine Entlassung vorbereitet und nach Prüfung die notwendigen Konsequenzen zieht. Zunächst war geplant, dass Maaßen Sonderbeauftragter im Bundesinnenministerium wird.

Zunächst wurde Maaßen von Bundesinnenminister Seehofer zum Staatssekretär befördert und sollte monatlich insgesamt 2.500 Euro mehr Gehalt bekommen. Die Beförderung angesichts des Fehlers, den Maaßen gemacht hatte, sorgte für viel Unverständnis. Maaßen geriet in die Kritik, weil er trotz vorliegendem Videomaterials sagte, dass es in Chemnitz keine Hetzjagden auf Ausländer gegeben hat. Nachdem die Belege bekannt wurden, zog er seine Aussage schließlich zurück.

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