Deutsche Behörden durchkreuzen Anschlagspläne des IS: Terroristen planten Anschlag auf Musikfestival

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de

Wie erst am Mittwoch bekannt wurde haben deutsche Behörden bereits 2016 einen geplanten Anschlag auf ein großes Musikfestival verhindert. Die Terroristen des sogenannten „Islamischen Staats“ hatten demnach konkrete Pläne. Das teilten Mittwoch NDR, WDR und die Süddeutsche Zeitung mit und beriefen sich dabei auf Aussagen des Generalbundesanwalts. Die Terroristen hatten geplant drei Terrorzellen in Deutschland einzuschleusen. Unter den möglichen Zielen war auch ein Musikfestival. Die deutschen Behörden sind durch Chatnachrichten rechtzeitig auf die Pläne aufmerksam geworden. Außerdem geriet eine beteiligte IS-Anhängerin, beim Versuch Frauen in Deutschland für den IS anzuwerben, an eine Mitarbeiterin des Verfassungsschutzes. Gegenüber des Bundesnachrichtendienstes haben die beiden Tatverdächtigen mittlerweile umfasend zu den Anschlagsplänen ausgesagt. Zur Zeit befinden sich die Frau und ein Mann in kurdischer Befangenheit in Nordsyrien. Sie ergaben sich im Oktober 2017 in Syrien. Sobald in Deutschland Anklage gegen die beiden erhoben wird, sollen sie überstellt werden.

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