Bei Dierdorf: ICE fängt Feuer – fünf Verletzte

Symbolfoto: © Peter Freitag | pixelio.de

In der Nähe von Dierdorf, in Rheinland Pfalz, hat ein ICE mit 510 Reisenden an Bord, Feuer gefangen. Teile des Schnellzuges brannten in voller Ausdehnung, teilte die Bundespolizei mit. Der betroffene ICE 511 war auf dem Weg von Köln nach München. Fünf Menschen würden leicht verletzt. Ein technischer Defekt am Zug soll den Brand auf der Strecke zwischen Köln und München ausgelöst haben. Ein Waggon des ICE ist komplett ausgebrannt und zerstört worden. Auf einen weiteren Waggon ist das Feuer übergeschlagen. Ermittlungen zur Brandursache wurden eingeleitet, bestätigte ein Sprecher der Deutschen Bahn. Die betroffene Bahnstrecke bleibt noch das ganze Wochenende über zwischen Köln und Frankfurt gesperrt. Der Zugverkehr wird an der Unglücksstelle weiträumig umgeleitet. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde auch die naheliegende A3 zwischen Dierdorf und Ransbach-Baumbach, während der Löscharbeiten, gesperrt. Fünf Menschen wurden leicht verletzt, einige hatten Kreislaufprobleme oder verletzten sich beim Ausstieg.

Die Züge fahren aus diesem Grund über die alte Rheinstrecke zwischen Mainz und Koblenz. Die Fahrzeit verlängert sich dadurch um rund 80 Minuten.

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