Chemnitz-Video: Staatsanwaltschaft widerspricht Verfassungsschutzpräsident Maaßen

Symbolfoto: © burntimes

Der Verfassungsschutzpräsident Maßen hatte am Freitag mitgeteilt, dass es in der sächsischen Stadt Chemnitz keine Hetzjagden auf ausländische gegeben hat, weil es keine belastbaren Informationen darüber gibt. Maaßen äußerte sich gegenüber der „Bild“-Zeitung skeptisch über die Echtheit der Medienberichte und Onlinevideos. Warum der die Indizien nicht für echt hält, bleibt unklar. Es wird vermutet, dass Maaßen eine Anweisung von Horst Seehofer erhalten haben könnte. Die Staatsanwaltschaft bestätigte unterdessen die Echtheit der Videos. Inzwischen haben sich mindestens acht betroffene Gewaltopfer gemeldet. Sie gaben an von Rechtsextremen verfolgt und verprügelt worden zu sein. Die Behörden und die sächsische Polizei haben zwischenzeitlich ihre Überforderung während der Demonstration eingestanden. Die Linke forderte bereits den Rücktritt des Verfassungsschutzpräsidenten Maaßen.

Insgesamt geht die Generalbundesanwaltschaft zur Zeit 120 Strafverfahren zu den Ereignissen am 26. und 27. August nach.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*