Haren (Ems)/Uelzen/Nienburg: Drei Tote nach Badeunfällen in Niedersachsen

Symbolfoto: © burntimes.com

In den vergangenen Tagen sind in Niedersachsen drei Menschen bei Badeunfällen ums Leben gekommen. In Haren im Emsland hatten Einsatzkräfte am Mittwochabend im Dankernsee bis zur einsetzenden Dunkelheit nach einem vermissten Schwimmer gesucht. Am Donnerstagvormittag wurde die Leiche des 54-jährigen Mannes entdeckt.

In Hannover wird unterdessen im Mittellandkanal weiter nach einem vermissten Mann gesucht. Am Mittwochnachmittag war dort ein 31-jähriger Mann in der Nähe der Hindenburgschleuse in den Mittellandkanal gesprungen. Ein Bekannter des Mannes suchte vergebens nach dem Mann. Die Feuerwehr setzte bei der großangelegte Suche zwei Sonarboote und Taucher ein.

In Uelzen ertrank ein 19-Jähriger im Oldenstädter See. Der junge Mann aus Lettland war bei einer Gastfamilie in Uelzen zu Besuch. Die Gastmutter bemerkte am Mittwochabend gegen 20 Uhr die Hilferufe des 19-Jährigen und sah ihn untergehen. Andere Badegäste suchten erfolglos nach dem jungen Mann. Rettungstaucher konnten ihn schließlich gegen 23 Uhr nur noch tot bergen.

Im Heye-Glas-See bei Husum in Landkreis Nienburg starb ein 32-jähriger Mann beim Baden. Eine Begleitung des Mannes hat gegen 22.20 Uhr die Polizei alarmiert, nach der 32-Jährige nicht zurückkehrte. Ein Taucher der DLRG entdeckte den leblosen eine Stunde später. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Als mögliche Ursache für die Badeunfälle it Leichtsinn. Es ist beispielsweise gefährlich direkt ins Wasser zu springen. Es wird geraten langsam ins Wasser zu gehen und dem Körper somit Zeit zu geben sich an die kühleren Temperaturen zu gewöhnen.

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