#ausgehetzt: Zehntausende Menschen demonstrierten in München gegen Politik der Angst

Symbolfoto: © Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM) | pixelio.de

In der bayerischen Landeshauptstadt München haben am Sonntag zehntausende Menschen gegen eine Politik der Angst demonstriert. Die Demonstration richtete sich gegen den Kurs der CSU in der Asylpolitik und gegen einen massiven Rechtsruck sowohl in der Gesellschaft als auch in der Politik. Über 160 Organisationen hatten unter dem Motto „#ausgehetzt“ zu einer gemeinsamen Kundgebung aufgerufen. Die Polizei sprach von mindestens 25.0000 Teilnehmern bei der Schlusskundgebung auf dem Münchener Königsplatz. Die Veranstalter sprachen hingegen von 50.000 Teilnehmern. Trotz strömendem Regen hatten sich gegen 13 Uhr zunächst etwa 2.000 Menschen auf dem Goetheplatz versammelt, um den Demonstrationszug zu starten. Während des Demonstrationszuges durch die Innenstadt stieg die Anzahl der Teilnehmer immer weiter an. Auf der Abschlusskundgebung auf dem Königsplatz sprach auch der Kapitän des Seenotrettungsschiffes Lifeline. Ein Sprecher der Polizei sagte nach der Kundgebung, dass der gesamte Verlauf der Demonstration sehr friedlich verlaufen sei.

Bei der CSU sorgte im Vorfeld der Demonstration für Aufregung im Stadtrat, dass die Kammerspiele und das Volkstheater zu den Erstunterzeichnern des Demoaufrufs zählten (wir berichteten). „#ausgehetzt – Bayern lässt sich nicht verhetzen!“, hieß es in einem CSU-Aufruf und auf zahlreichen Plakaten in München, die erst zum Wochenende aufgehängt wurden.

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