Tauchrettung aus thailändischer Höhle: Vier Jugendliche sind frei

Symbolfoto: © Hein Glück | pixelio.de

Am Sonntag wurde die Rettungsaktion in Thailand gestartet. Dort sitzen seit dem 23. Juni zwölf Jugendliche im Alter von elf bis 16 Jahren mit ihrem 25-jährigem Trainer fest. Die Jugendlichen hatten mit ihrem Trainer am 23. Juni die viertgrößte Höhle Thailands betreten und wurden dabei von einer Sturzflut erfasst. Sie retteten sich immer tiefer in das Innere der Höhle. Vom Tunneleingang bis zu den Jungen und ihrem Trainer sind es rund 4,7 Kilometer, die sich größtenteils unter Wasser befinden. Einige der Jugendlichen können nicht schwimmen.

Ein Rettungstaucher der Navy Seals starb am Donnerstag bereits in der Höhle, nach dem ihm die Luft ausging (wir berichteten).

Spezialtauchern gelang es am Sonntag insgesamt vier Jugendliche aus der Höhle zu retten. Die Jugendlichen mussten weite Strecken unter Wasser tauchen, sich durch zahlreiche Engstellen zwängen und gegen die starke Strömung ankämpfen. Jeder Jugendliche wurde von zwei Spezialtauchern begleitet. Im Inneren der Höhle wurden Taue befestigt an denen sich die Jugendlichen gehangelt haben. Die Sicht im schlammigen Wasser ist gleich null.

Nach der erfolgreichen Rettung wurden die vier Jugendlichen mit Rettungswagen und Rettungshubschraubern in eine Klinik gebracht. Die übrigen Gruppenmitglieder sollen am Montag befreit werden, teilte das Amt für Katastrophenschutz mit. Der Grund für die Unterbrechung der Rettungsarbeiten ist, dass die Taucher ihre Atemluftvorräte auffrischen müssen.

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