Höhlendrama in Thailand: Tauchrettung wäre lebensgefährlich für die Jugendlichen

Symbolfoto: © Hein Glück | pixelio.de

Nach wie vor verhindern Wassermassen die Rettung von zwölf Jugendlichen und ihrem Trainer aus einer thailändischen Höhle. Vom Tunneleingang bis zu den Jungen und ihrem Trainer sind es rund 4,7 Kilometer, die sich größtenteils unter Wasser befinden. Ein Rettungstaucher der Navy Seals starb am Donnerstag bereits in der Höhle. Eine Tauchrettung wäre gefährlich, weil die Kinder nicht schwimmen können. Außerdem sind die Navy Seals für das Solo-Tauchen ausgebildet und nicht für die Rettung von Menschen, die in Panik geraten könnten, aus einer Höhle. Der betroffene 37-jährige Taucher war alleine getaucht und starb, als ihm der Sauerstoff ausging. Das Wasser hat eine starke Strömung. Möglicherweise werden die Kinder erst im Herbst aus der Höhle gelangen. Dann fließt das Wasser wieder ab und die Kinder könnten trockenen Fußes aus der Höhle gelangen. Um den Sauerstoffgehalt in der Höhle zu verbessern soll eine Sauerstoffleitung in die Höhle gelegt werden, in der sich die Kinder mit ihrem Trainer befinden.

Die Jugendlichen hatten mit ihrem Trainer am 23. Juni die viertgrößte Höhle Thailands betreten und wurden dabei von einer Sturzflut erfasst. Sie retteten sich immer tiefer in das Innere der Höhle.

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