Asylstreit: CSU droht weiter – Kanzlerin muss Seehofer bei Alleingang entlassen

Symbolfoto: © Carl-Ernst Stahnke | pixelio.de

Die CSU hält an ihrem Konfrontationskurs mit der CDU fest. CSU-Chef und Bundesinnenminister Horst Seehofer gibt sich bei seinen Forderungen unbeugsam. Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung sagte Seehofer: „Wenn der EU-Gipfel keine Lösungen bringt, werden Migranten, die bereits in einem anderen EU-Land registriert sind, zurückgewiesen.“ Horst Seehofer will wieder Grenzkontrollen einführen. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Laschet schließt Grenzkontrollen zu den Nachbarländern aus. Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Günther sagte, dass die CSU die CDU nach rechts verschieben will. „Eine solche Koordinatenverschiebung kann die CDU nicht akzeptieren“, sagte Günther. Die Linke spricht unterdessen von einem Komplott mit dem Ziel die Bundeskanzlerin zu stürzen.

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble sagte in einem Interview mit dem Tagesspiegel, dass Bundeskanzlerin Merkel den CSU-Chef Seehofer im Falle eines Alleingangs entlassen muss.

Der Streitgrund ist die Forderung von der CSU, Migranten, die bereits in anderen Ländern registriert worden sind, bei der Einreise nach Deutschland direkt an der Grenze zurückzuweisen.

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