Suche nach vermisster Tramperin Sophia L.: Leichenfund in Spanien

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Di 28-jährige Studentin Sophia L. wollte von Leipzig aus zu ihrer Familie nach Amberg in Bayern trampen. Dort kam sie nie an. Der Bruder der Vermissten hatte noch vor den Ermittlern Kontakt zu einem Verdächtigen, der inzwischen in Spanien verhaftet wurde. Er sei dringend tatverdächtig, teilten die spanischen Behörden mit. Es handelt sich bei ihm um einen 40-jährigen Fernfahrer. Sophia L. wurde zuletzt am vergangenen Donnerstag gesehen, als sie Zeugen zufolge in Schkeuditz bei Leipzig in einen LKW stieg (wir berichteten). Die Ermittler gehen inzwischen davon aus, dass der 40-jährige LKW-Fahrer die 28-Jährige getötet hat. Am Dienstag durchkämmten Beamte bereits ein Waldgebiet an der A9, zwischen Plech und Hormersdorf. Am vergangenen Donnerstagabend sendete Sophia L. gegen 19.45 Uhr eine unverfängliche SMS an mehrere Bekannte von ihr. Die SMS wurde im Bereich des Hermsdorfer Kreuzes versendet. Am letzten Freitag hat ihre Familie sie als vermisst gemeldet.

Im spanischen Baskenland wurde am Donnerstagnachmittag eine Frauenleiche gefunden. Der Fundort der Leiche befindet sich an einer Tankstelle in Asparrena in der Provinz Álava. Ihr Körper wies Spuren von Gewalt auf, wie die Ermittler mitteilten. Die Behörden teilten mit, dass vieles darauf hindeutet, dass es sich bei der Leiche um die vermisste Sophia L. handeln könnte.

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