Familientrennung an US-Grenze: Trump will Trennung von Einwanderer-Familien beenden

Symbolfoto: © nafas | pixelio.de

An der US-Grenze zu Mexiko werden bisher illegale Einwanderer-Familien von ihren Kindern getrennt. Veröffentlichte Tonaufnahmen, in denen Kinder nach ihren Eltern riefen, setzten die US-Regierung unter Druck und sorgten für Kritik. Neben der britischen Premierministerin meldete sich auch der Papst zu Wort. Auf Bildern war zu sehen, wie Kinder in Käfigen festgehalten wurden. US-Präsident Trump verteidigte die Politik. Mehrere Bundesstaaten wie New York wollen die Regierung nun verklagen. Außerdem kündigten vier US-Bundessataaten an keine Nationalgarde mehr an der amerikanisch-mexikanischen Grenze zu stationieren. Über 2.300 Kinder von illegal eingewanderten Menschen aus Süd- und Mittelamerika wurden bisher konsequent von ihren Familien getrennt.

US-Präsident Donald Trump hat bereits angekündigt, dass Kinder an der Grenze zu Mexiko nicht länger voneinander getrennt werden sollen. Am Mittwoch hat Trump die Trennung von Familien an der Grenze zu Mexiko per Dekret beendet. Familien, die die Grenze von Mexiko in die USA illegal übertreten werden aber nach wie vor festgenommen.

Im US-Kongress wird bereits an Gesetzentwürfen gearbeitet, die die Trennung von Eltern und Kindern an der Grenze verbieten sollen.

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