Leipzig: Suche nach vermisster Studentin (28) – Polizei bestätigt Festnahme

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Sophia L. aus Leipzig wollte per Anhalter zu ihrer Familie nach Bayern trampen. Dort kam sie jedoch nie an. Die Polizei geht fünf Tage nach ihrem Verschwinden davon aus, dass die 28-Jährige getötet wurde. Die Beamten durchsuchten in diesem Zusammenhang ein Waldgebiet an der Autobahn 9 zwischen Plech und Hormersdorf. Ein Verdächtiger wurde am Dienstag festgenommen, wie die Polizei bestätigte. Weitere Angaben machten die Beamten nicht. Der Bruder von Sophia L. bestätigte, dass seine Schwester am vergangenen Donnerstag von ihrem Studienort Leipzig aus nach Amberg bei Nürnberg trampen wollte. An einer Tankstelle in Schkeuditz bei Leipzig wurde sie zuletzt gesehen. Dort ist sie am Donnerstagabend gegen 18.20 Uhr in einen Lastwagen gestiegen. Gegen 19.45 Uhr empfing ihre Familie von ihr eine SMS, die auch an mehrere Bekannte verschickt wurde. Die SMS wurde im Bereich des Hermsdorfer Kreuzes versendet. Danach verlor sich ihre Spur und ihre Familie meldete sie am vergangenen Freitag als vermisst. Der LKW-Fahrer wurde auf eigene Initiative von Sophias Bruder ausfindig hat. Ob er etwas mit dem Verschwinden der 28-Jährigen zu tun hat ist Bestandteil der Ermittlungen. Der LKW-Faher gab an, dass die Studentin an der Autobahnausfahrt Lauf/Hersbruck seinen LKW verlassen hat. Der Standort befindet sich nur noch rund 50 Kilometer von Amberg entfernt.

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