MH-17-Absturz: Russland soll Satellitenfotos gefälscht haben

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Die Schuldigen für den Abschuss des Flugs MH-17 in der Ostukraine sind noch immer nicht ermittelt. Das Flugzeug vom Typ Boeing 777 war am 17. Juli 2014 über dem Kampfgebiet im Osten der Ukraine abgestürzt. Nur vier Tage nach dem Absturz präsentierte der russische Verteidigungsminister mehrere Satellitenfotos, die beweisen sollten, dass die Ukraine für den Abschuss mit 298 Todesopfern die Verantwortung trägt. Mehr als zehn Monate später teilte die britische Enthüllungsplattform „Bellingcat“ in einem Untersuchungsbericht mit, dass es Zweifel an der Echtheit, der von Moskau verbreiteten Satellitenfotos gibt. Eine Analyse der Satellitenfotos habe ergeben, dass zwei der sechs Aufnahmen eindeutig und zweifelsfrei mit der Software Adobe Photoshop CS5 digital bearbeitet und gefälscht worden sind.

Ein Bild, das laut der russischen Regierung belegen soll, dass es kurz vor dem Absturz eine ukrainische Truppenbewegung und eine Verlegung eines Buk-Raketenwerfers gegeben haben soll wurde manipuliert. Russland war am Montag zu keiner Stellungnahme bereit.

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