Italien und Malta: Konflikt über die Aufnahme von 629 Bootsflüchtlingen

Symbolfoto: © Andreas Hermsdorf | pixelio.de

Die Länder Italien und Malta streiten über die Aufnahme von 629 Bootsflüchtlingen, darunter elf Kleinkinder, 123 unbegleitete Minderjährige und sieben Schwangere. Die Schutzsuchenden dürfen das private Rettungsschiff „Aquarius“ nicht verlassen. Das Rettungsschiff wartet im Mittelmeer darauf in einem Hafen anlegen zu dürfen. Italien ist der Ansicht, dass Malta die Flüchtlinge aufnehmen muss. Der Inselstaat teilte jedoch mit nicht dafür zuständig zu sein. Das Rettungsschiff hatte weder die Genehmigung erhalten in Italien noch in Malta anzulegen. Italiens neuer Ministerpräsident Matteo Salvini entsandte lediglich zwei Motorboote mit medizinischem Personal zur „Aquarius“. Salvini drohte zuletzt mit einer Schließung italienischer Häfen für Flüchtlinge. Alle Länder, die sich am Mittelmeer befinden sind für die Aufnahme von Schutzsuchenden verantwortlich. Der italienische Ministerpräsident sagte, dass Mama nicht damit rechnen kann, dass Italien alle Bootsflüchtlinge aufnimmt.

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