Schwere Angriffe in Afghanistan: Taliban töten mehr als 40 Polizisten und Soldaten

Symbolfoto: © burntimes.com

Die radikalislamische Miliz Taliban hat in Afghanistan Stützpunkte in den Provinzen Kundus und Herat angegriffen. Bei zwei Angriffen wurden mindestens 40 afghanische Polizisten und Soldaten getötet. Deutschland war bis 2013 für die Sicherheitslage in der Provinz Kundus verantwortlich. Die Angriffe ereigneten sich wenige Stunden, bevor die Taliban eine dreitägige Waffenruhe ausgerufen haben. Vom 16. bis zum 18. Juni – zum Ende des Fastenmonats Ramadan – will die radikalislamische Miliz keine afghanischen Polizisten und Soldaten angreifen. Der afghanische Präsident kündigte ebenfalls an, in der Zeitpanne keine Taliban-Kämpfer anzugreifen. Wenn sich beide Seiten an die Waffenruhe halten wäre es die erste Waffenruhe zwischen der afghanischen Regierung und den Taliban seit dem Sturz der Talibanregierung im Jahr 2001.

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