Nach Unwetter in Eifel-Zoo: Wildtiere ausgebrochen – Bär erschossen

Symbolfoto: © Rudolpho Duba | pixelio.de

Aus dem Eifel-Zoo im rheinland-pfälzischen Lünebach sind am Freitag mehrere gefährliche Wildtiere ausgebrochen. Bei den flüchtigen Tieren handelte es sich um einen Bären, zwei Tiger, zwei Löwen und einen Jaguar. An den großangelegten Suchmaßnahmen waren Feuerwehrleute, Polizisten und Tierärzte beteiligt. Der Bär wurde erschossen, weil von ihm eine Gefahr für die umliegende Bevölkerung ausging, teilte der Bürgermeister mit. Die anderen Tiere wurden mit Hilfe des Einsatzes einer Drohne auf dem Zoo-Gelände wieder gefunden. Sie hatten ihre Gehege gar nicht verlassen. Das konnte aber zunächst nicht ausgeschlossen werden. Die Gehege der Raubtiere wurden durch das Unwetter teilweise so stark beschädigt, dass die Tiere flüchten konnten. Einige Gehege-Zäune wurden regelrecht unterspült. Anwohner wurden vor den ausgebrochenen Wildtieren gewarnt und gebeten ihre Häuser und Wohnungen nicht zu verlassen.

Der betroffene Zoo bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Am Freitagabend wurden die Gehege von Fachleuten kontrolliert und für sicher erklärt, sodass die Tiere vorerst dort bleiben können. Für Samstagnachmittag ist eine weitere Prüfung mit Statikern und dem Veterinäramt geplant.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*