Berlin: Polizei soll gewalttätig gegen Schutzsuchende vorgegangen sein

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Die Berliner Polizei soll bei einer Durchsuchung einer Wohngruppe im Berliner Stadtteil Lichtenberg gewalttätig gegen junge Schutzsuchende vorgegangen sein. Der Paritätische Wohlfahrtsverband teilte mit, dass „ein 15 Minuten langer Polizeieinsatz zwei Jahre Jugendhilfe und therapeutische Arbeit zerstört hat“. Ermittlungen gegen die betroffenen Polizisten wurden vom Landeskriminalamt (LKA) eingeleitet. Es geht um den Verdacht der Körperverletzung. Ein Jugendlicher, gegen den kein Durchsuchungsbeschluss vorlag, wurde beispielsweise aus dem Bett gerissen und gegen eine Glastür geschleudert. Der Kinder- und Jugendhilfe-Verbund Berlin sagte, dass die Jugendlichen von den Polizisten misshandelt und verletzt wurden. Es wird gefordert, dass die Polizisten sich bei den jungen Schutzsuchenden entschuldigen. Der Grund für die Durchsuchung der Wohngruppe war, dass sich dort ein Jugendlicher aufgehalten haben soll, der des Raubes verdächtigt wurde.

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