US-Botschaft in Jerusalem eröffnet – 55 Tote und 2.400 Verletzte

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Die Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem hat am Montag zu schwersten Ausschreitungen geführt. Mindestens 55 Menschen kamen ums Leben und mehr als 2.400 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Der Tag in Israel hat international heftige Reaktionen hervorgerufen. Der arabische Golfstaat Kuwait hat eine Sondersitzung, zur Gewalt im Gazastreifen, bei den Vereinen Nationen beantragt. Die Bundesregierung reagierte bestürzt und mit großer Sorge auf die Lage im Gazastreifen.

Im Gazastreifen kam es zu blutigen und gewalttätigen Zusammenstößen zwischen palästinensischen Demonstranten und israelischen Sicherheitskräften. Die Sprecherin des Auswärtigen Amts in Berlin sagte, dass sich alle Seiten dafür einsetzen müssen, dass es nicht zu einer weiteren Zuspitzung der Lage kommt. Israel hat das Recht seinen Grenzzaun zum Gazastreifen gegen gewaltsames Eindringen zu verteidigen. Das israelishe Militär hat als Reaktion auf die schweren Ausschreitungen Luftangriffe auf das Hamas-Ausbidlungslager im Gazastreifen geflogen.

Die Türkei teilte am Montagabend als Reaktion mit, dass sie ihre Botschafter aus Israel und den USA vorübergehend „für Beratungen“ abziehen. Präsident Erdogan sagte, dass sich die USA dazu entschlossen haben ein Teil des Problems und nicht der Lösung zu sein. Die Türkei sprach im Zusammenhang mit den vielen Toten im Gazastreifen von Völkermord.

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