Alkoholfahrt: Staatsanwaltschaft fordert Bewährungsstrafe für Ex-Radprofi Jan Ullrich

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Die Staatsanwaltschaft in der Schweiz fordert im Fall der Trunkenheitsfahrt von Ex-Radprofi Jan Ullrich eine Geldbuße in Höhe von 10.000 Franken und eine Bewährungsstrafe von 18 Monaten mit einer Probezeit von vier Jahren. Der 41-jährige Ex-Radprofi hatte sich am 19. Mai 2014 zweimal betrunken ans Steuer gesetzt. Eine Atemluftprobe ergab einen Wert von 1,4 Promille. An einer Kreuzung in Mattwil, nahe des Bodensees, kollidierte er mit zwei Fahrzeugen. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Das Verkehrsrecht in der Schweiz ist weltweit eines der härtesten. Die Staatsanwaltschaft Bischofszell erhob am Freitag Anklage wegen „vorsätzlicher grober Verletzung der Verkehrsregeln und mehrfachen vorsätzlichen Fahrens in qualifiziert fahrunfähigem Zustand“. Ullrich, der in der Schweiz lebt, sprach nach dem Unfall von einem „unverzeihlichem Verhalten“.

Jan Ullrich gewann 1997 als erster Deutscher die Tour de France und trat im Februar 2007 als Radprofi zurück. Im Juni 2006 wurde Ullrich aufgrund von Dopingvorwürfen gesperrt.

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