Vor Putins Amtseid: Mindestens 1.600 Festnahmen

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Vor dem kommenden Amtseid des russischen Präsidenten Puin gab es am Samstag zahlreiche Proteste in den Städten Moskau, St. Petersburg und in den sibirischen Städten Tscheljabinsk und Jakutsk. Insgesamt wurden mindestens 1.600 Demonstranten – darunter auch der bekannte Oppositionsführer Alexej Nawalny festgenommen. Allein in Moskau kam es zu rund 700 Festnahmen. Die Polizisten gingen mit Tränengas gegen die Demonstranten vor. Nawalny hatte russlandweit zu Protesten gegen Putin, unter dem Motto „Kein Zar für uns“ aufgerufen. Die Proteste richteten sich gegen die lange Amtszeit von Putin, gegen Korruption und gegen die Zensur des Internets. In Russland wurde beispielsweise der Chatanbieter „Telegram“ verboten, weil sich dieser weigerte den Sicherheitsschlüssel vor Russland offenzulegen. Putin ist seit inzwischen 18 Jahren Präsident von Russland. Am kommenden Montag wird er den Amtseid für weitere sechs Jahre leisten.

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