Rückkehrerzentrum im Irak: Deutschland will Rückkehrer im Irak unterstützen

Symbolfoto: © Carl-Ernst Stahnke | pixelio.de

Entwicklungsminister Müller wird im Irak ein Rückkehrerzentrum für Flüchtlinge eröffnen. Das teilte er am Sonntag in Bagdad, nach einem Gespräch mit der irakischen Regierung, mit. Die Bundesregierung will damit Rückkehrern in ihrem durch Krieg zerstörten Herkunftsland helfen und sie somit zurück locken. Deutschland will gemeinsam mit dem Irak Ausbildungs- und Arbeitsplätze im Irak schaffen und den Rückkehrern somit eine Perspektive bieten. Der Irak ist aufgrund seiner riesigen Ölvorräte eigentlich ein reiches Land. Der niedrige Ölpreis und die damit weit verbreitete Korruption steht dem Wiederaufbau des Iraks im Weg, sodass Unterstützung von anderer Seite notwendig ist. Deutschland hat dem Irak für 2018 Hilfen in Höhe von 350 Millionen Euro zugesagt.

In Deutschland befinden sich 240.000 Iraker, von denen etwa 12.000 ausreisepflichtig sind, teilte das Entwicklungsministerium mit. Nach dem dreijährigen Krieg gegen die Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS) sind weite Teile des Iraks zerstört. Das Land steht vor dem Wiederaufbau.

Deutschland unterhält ähnliche Unterstützungsprogramme bereits für Länder wie Tunesien, Marokko und Ghana.

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