Leichenfund befürchtet: Polizei verfolgt neue Spur im Vermisstenfall Georgine Krüger

Symbolfoto: © NicoLeHe | pixelio.de

Die Mordkommission verfolgt am Donnerstag eine neue Spur im Fall der seit gut elf Jahren vermissten Georgine Krüger, die 2006 im Alter von 14 Jahren spurlos verschwunden war. Aufgrund eines neuen Hinweises wird zur Zeit ein Waldstück in der Nähe von Brieselang, im brandenburgischen Havelland, durchkämmt. Auch ein Grundstück wird durchsucht. Es befinden sich auch Leichenspürhunde im Einsatz. Ein Polizeisprecher teilte mit, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden muss, dass nur noch die Leiche der damals 14-Jährigen gefunden werden kann. Sie war am 25. September 2006 auf dem Rückweg von der Schule im Berliner Stadtteil Moabit um 13.50 Uhr an der Haletselle Perleberger Straße/Rathenower Straße dem Bus ausgestiegen. Auf den rund 200 Metern bis zu ihrem Zuhause in der Stendalaer Straße verlor sich ihre Spur. Bis heute gibt es kein Lebenszeichen von ihr. Eine umfangreiche Suche und ein Aufruf in der Öffentlichkeit, nach dem über 140 Hinweise eingingen, blieben ohne Erfolg. Die Polizei ging bis zuletzt davon aus, dass das Mädchen Opfer eines Verbrechens wurde. Woher der neue Hinweis kommt, wollte die Polizei noch nicht bekannt geben.

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