Skandal in Indien: Brutale Vergewaltigung und Tötung einer Achtjährigen wurde befohlen

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Drei Monate hat es gedauert bis der grausame Vergewaltigungsfall im indischen Kaschmir öffentlich wurde. Der Grund ist offenbar, dass das achtjährige Opfer zum Stamm der muslimischen Bakerwal Nomaden gehörte. Die Achtjährige wurde von acht hinduistischen Männern, darunter auch von vier Polizisten, auf Anordnung des früheren Regierungsbeamten Sanji Ram entführt, auf Drogen gesetzt, tagelang gequält, vergewaltigt und getötet. Das Mädchen wurde von den acht Männern in einem Viehstall festgehalten. Nach mehreren Tagen wurde die Achtjährige mit einem Stein erschlagen und die Leiche in einen Bach geworfen. Der Polizist Anand Dutta, untersuchte die Leiche und kassierte umgerechnet 6.000 US-Dollar Bestechungsgeld, um Beweise zu dem Verbrechen zu vernichten. Die Wahrheit in Kaschmir wurde von der Regierung als schlecht für die Sicherheit in Indien gewertet. Die acht Täter haben am Montag auf nicht schuldig plädiert. Sie sagten, dass sie bereit seien sich einem Lügendetektortest zu unterziehen. Die Tat war offenbar längere Zeit im Voraus geplant worden, um die Bakerwals-Nomaden aus dem Norden Indiens zu vertreiben. In Kaschmir gibt es mehr als eine Million nomadische Hirten die Schafs-, Ziegen und Pferdeherden halten.

Der Anwalt der betroffenen Familie des ermordeten achtjährigen Mädchens beantragte am Montag, dass das Verfahren in einen anderen indischen Bundesstaat verlegt wird. Er hatte Morddrohungen erhalten, weil er sich dem Fall angenommen hat.

Dass die Vergewaltigung verschwiegen wurde, sorgt in Kaschmir zur Zeit täglich für Straßenschlachten mit indischen Sicherheitskräften. Ein seit langem vereinbarter Waffenstillstand zwischen den Atommächten Pakistan und Indien wurde inzwischen aufgehoben. Der indische Premierminister wurde zu einem der weltweit schlimmsten Feinde der Pressefreiheit benannt.

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