Facebook-Datenskandal weitet sich aus: Mindestens 87 Millionen Nutzer betroffen

Symbolfoto: © Alexander Klaus | pixelio.de

Der Datenskandal im sozialen Netzwerk Facebook hat deutlich größere Ausmaße, als es zunächst bekannt war. Das Unternehmen teilte mit, dass die Daten von insgesamt 87 Millionen Nutzern mit der britischen Firma Cambridge Analytics geteilt worden sind. Das Datenanalyse-Unternehmen verwendete die Daten für personalisierte Werbeanzeigen im US-Wahlkampf für den heutigen Präsidenten Donald Trump. Behörden in den USA und in Großbritannien haben aus diesem Grund Ermittlungen eingeleitet.

Die meisten Betroffenen stammen aus den USA. Amerikanischen Medienberichten zufolge will Facebook die Nutzer in den USA am 9. April darüber informieren, ob sie vom Datenskandal betroffen sind. Zwei Tage danach wird Facebook-Geschäftsführer Marc Zuckerberg im US-Kongress aussagen. Er hatte sich bereits für den Datenmissbrauch entschuldigt und eine Reihe von Reformen angekündigt, deren Umsetzung teilweise mehrere Jahre dauern wird. Es wurden zwischenzeitlich aber beispielsweise schon die Datenschutz- und Nutzungsbedingungen neu formuliert.

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